Bei der Entschärfung und Sprengung von Weltkriegsbomben in Rheinberg ist auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Einsatz gewesen. Insgesamt 36 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützten die Maßnahmen über mehrere Stunden und bestätigten einmal mehr ihre Rolle als verlässlicher Partner im Bevölkerungsschutz.
Alarmiert wurden die Kräfte am Dienstag um 12.02 Uhr. Beteiligt waren die Ortsvereine Alpen, Dingen, Rheinberg und Wesel (Einsatzeinheit EE02 des DRK Niederrhein) sowie weitere Kräfte aus Kamp-Lintfort und Moers. Zum Einsatz kamen vier Krankentransportwagen und zwei Rettungswagen.
Neben der sanitätsdienstlichen Absicherung des Kampfmittelräumdienstes übernahmen die Helferinnen und Helfer den Transport hilfs- und pflegebedürftiger Menschen aus dem Evakuierungsbereich. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden diese wieder zurück in ihre Wohnungen gebracht. Zudem richtete das DRK einen Betreuungsraum in der Stadthalle am Kirchplatz ein, in dem nur wenige Betroffene betreut werden mussten.
Der Einsatz endete gegen 20.00 Uhr. Insgesamt verlief der Einsatz aus Sicht des DRK ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.
Kreisbereitschaftsleiter Oliver Rühl dankte den Ehrenamtlichen: „Viele unserer Helferinnen und Helfer haben nach der Alarmierung kurzfristig ihre Arbeitsplätze verlassen, um schnell helfen zu können.“ Sein Dank galt auch den Behörden, der Feuerwehr und der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit.

