· Pressemitteilung

DRK im Einsatz beim Bombenfund in Rheinberg-Budberg

(c) DRK KV Niederrhein e. V.
Zwei ehrenamtliche Helfer des DRK registrieren evakuierte Anwohner in der Betreuungsstelle in der Turnhalle Orsoy während des Einsatzes beim Bombenfund in Rheinberg-Budberg.
(c) DRK KV Niederrhein e. V.
Einsatzkräfte werden während der Maßnahmen zum Bombenfund in Rheinberg-Budberg vom DRK mit Getränken und Verpflegung versorgt.

Beim Fund einer Weltkriegsbombe in Rheinberg-Budberg waren Bereitschaften aus dem DRK Kreisverband Niederrhein mit 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Einsatz. Sie unterstützten die Evakuierung, betreuten betroffene Anwohner in einer eingerichteten Notunterkunft und stellten zusätzlich medizinische Absicherung sicher.

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe im Rheinberger Ortsteil Budberg am Montag (02.03.2026) unterstützte das DRK mit einer Einsatzeinheit aus dem Kreisverband Niederrhein die umfangreichen Evakuierungs- und Sicherungsmaßnahmen vor Ort. Zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte waren bis in die späten Abendstunden im Einsatz.

Um 13:00 Uhr wurden die Bereitschaften der DRK Ortsvereine Alpen, Dingden, Kamp-Lintfort, Moers, Rheinberg und Wesel alarmiert. Insgesamt engagierten sich 40 Helferinnen und Helfer, um die Maßnahmen rund um die notwendige Evakuierung zu unterstützen.

In der Turnhalle Orsoy richtete das DRK eine Betreuungsstelle ein. Dort wurden 45 betroffene Anwohnerinnen und Anwohner bis zur Aufhebung der Evakuierung versorgt – darunter auch Personen, die liegend transportiert und betreut werden mussten. Neben der Registrierung standen persönliche Betreuung, Gespräche sowie die Versorgung mit Getränken und Verpflegung im Mittelpunkt des Einsatzes.

Zusätzlich übernahmen die DRK-Kräfte die Versorgung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Stadt Rheinberg. Zur Entlastung des Regelrettungsdienstes wurde darüber hinaus ein Rettungswagen (RTW) mit Notarzt bereitgestellt, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Niederrhein, Oliver Rühl, dankte allen eingesetzten Ehrenamtlichen ausdrücklich:
„Viele unserer Helferinnen und Helfer haben nach der Alarmierung kurzfristig ihre Arbeitsplätze verlassen, um schnell helfen zu können. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und zeigt, wie stark das Ehrenamt im Kreis Wesel verankert ist.“

Zugleich bedankte sich Rühl für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, der Feuerwehr und allen beteiligten Organisationen sowie für das kooperative Verhalten der betroffenen Bevölkerung.

Der Einsatz in Rheinberg-Budberg zeigt erneut, dass das DRK im Kreis Wesel ein verlässlicher Partner in der Gefahrenabwehr ist. In enger Abstimmung mit den Behörden bringen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Kompetenz und Erfahrung ein, um die Sicherheit der Bevölkerung zu unterstützen.