· Pressemitteilung

DRK Niederrhein stärkt Notwasserversorgung im Kreis Wesel: Informationsveranstaltung zeigt Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung im Katastrophenschutz

(c) Silas Thekook
Vertreterinnen und Vertreter des Kreises Wesel informierten sich beim DRK-Kreisverband Niederrhein über die Möglichkeiten der mobilen Trinkwasseraufbereitung im Bevölkerungsschutz. Mit dabei waren Janina Schmidt-Jakisch (Gesundheitsamt Kreis Wesel), Frank Brändel (Leiter Fachdienst Sicherheit und Ordnung), Sven Rissel (Krisenmanagement) sowie Niklas Killewald (Leiter der Kreisleitstelle Wesel). Ebenfalls auf dem Bild sind Vertreter des Präsidiums des DRK Kreisverbandes Niederrhein sowie Mitglieder der Fachgruppe Technik & Sicherheit und der TWA-Gruppe (Trinkwasseraufbereitung) zu sehen.

Wie kann die Trinkwasserversorgung auch in Krisen- und Katastrophenlagen sichergestellt werden? Dieser Frage widmete sich eine Informationsveranstaltung des DRK Kreisverbandes Niederrhein gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Kreises Wesel. Im Mittelpunkt standen moderne Möglichkeiten der mobilen Trinkwasseraufbereitung und die Stärkung des Bevölkerungsschutzes.

Wie kann die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser auch bei Stromausfällen, Naturkatastrophen oder anderen außergewöhnlichen Einsatzlagen sichergestellt werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Informationsveranstaltung der TWA-Gruppe (Trinkwasseraufbereitung) des DRK Kreisverbandes Niederrhein.

Vertreterinnen und Vertreter des Kreises Wesel, des Gesundheitsamtes, des Krisenmanagements sowie der Kreisleitstelle informierten sich über die Möglichkeiten der mobilen Trinkwasseraufbereitung und deren Bedeutung für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Auch das Präsidium des DRK Kreisverbandes Niederrhein nahm an der Veranstaltung teil.

Im Mittelpunkt standen praktische Vorführungen der Trinkwasseraufbereitung sowie der technischen Möglichkeiten der Fachgruppe Technik & Sicherheit. Dabei wurde gezeigt, wie Wasser in kurzer Zeit zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser aufbereitet und bei Bedarf auch an die Bevölkerung verteilt werden kann. Ergänzend wurden Lösungen für den sicheren Transport von Trinkwasser sowie mobile Hygienemöglichkeiten vorgestellt.

Besonders deutlich wurde dabei, wie sich die Technik in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Moderne Systeme ermöglichen eine deutlich schnellere Einsatzbereitschaft und erleichtern die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen im In- und Ausland. Gleichzeitig wurde deutlich, dass auch die bewährte Ausstattung der DRK-TWA-Gruppe weiterhin zuverlässig hochwertiges Trinkwasser bereitstellen kann.

„Sauberes Trinkwasser ist eines der wichtigsten Güter in einer Krisenlage. Deshalb ist es unser Anspruch, die Fähigkeiten unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte kontinuierlich weiterzuentwickeln und gemeinsam mit dem Kreis Wesel die Notfallvorsorge weiter zu stärken. Die enge Zusammenarbeit zwischen Behörden und Hilfsorganisationen ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor“, sagt DRK-Präsident Jan Höpfner.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Veranstaltung zum fachlichen Austausch und zur Diskussion möglicher Einsatzszenarien. Das positive Feedback bestätigte den hohen Stellenwert einer leistungsfähigen Trinkwasseraufbereitung als wichtigen Baustein des Bevölkerungsschutzes im Kreis Wesel.