Fünf neue Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter starten beim Deutschen Roten Kreuz am Niederrhein ins Berufsleben: Nach erfolgreich bestandener Examensprüfung wurden Tobias Dienefeld, Yunis Ernst, Maja Brunks, Jennifer Kilian und Ilka Heiermann von der DRK Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH übernommen und erhielten unbefristete Arbeitsverträge.
Einen besonderen Erfolg erzielte Jennifer Kilian: Sie beendete ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste am Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (NOBiZ). Ihre herausragende Leistung ist ein besonderer Erfolg für sie selbst und das gesamte Ausbildungsteam des DRK Niederrhein.
„Die erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen und die direkte Übernahme zeigen, wie wichtig es ist, selbst in den Nachwuchs zu investieren. Wir freuen uns sehr, dass die fünf jetzt als qualifizierte Fachkräfte bei uns Verantwortung für die Menschen im Kreis Wesel übernehmen“, sagt Jan Höpfner, Präsident des DRK-Kreisverbandes Niederrhein.
Rund 120 Mitarbeitende sind im DRK-Rettungsdienst im Kreis Wesel tätig. Von vier Rettungswachen aus werden jährlich rund 12.000 Einsätze in der Notfallrettung und im qualifizierten Krankentransport gefahren. Zum Fuhrpark gehören sechs Rettungswagen, zehn Krankentransportwagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge.
Die dreijährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin beziehungsweise zum Notfallsanitäter verbindet theoretischen Unterricht mit klinischen Ausbildungsabschnitten und umfangreicher Praxis auf den Rettungswachen. Kooperationspartner des DRK ist unter anderem das Notfallbildungszentrum Eifel-Rur. Während der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden eng durch erfahrene Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter begleitet. Sie vermitteln nicht nur fachliche und medizinische Kenntnisse, sondern unterstützen die Auszubildenden auch dabei, in anspruchsvollen Einsatzsituationen sicher und verantwortungsvoll zu handeln.
Im Einsatz übernehmen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter die medizinische Erstversorgung, beurteilen den Zustand von Patientinnen und Patienten, führen notwendige Maßnahmen durch und arbeiten eng mit Notärzten und Kliniken zusammen. Die intensive Verzahnung von Theorie, Klinik und Praxis sowie die persönliche Begleitung auf den Rettungswachen schaffen wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung.
Auch nach dem Examen setzt das DRK auf die Weiterentwicklung seiner Mitarbeitenden. „Mit dem Abschluss endet das Lernen im Rettungsdienst nicht. Wir möchten unseren Kolleginnen und Kollegen langfristige Perspektiven bieten und sie gezielt weiterqualifizieren – beispielsweise als Praxisanleiter, Desinfektor oder in weiteren spezialisierten Funktionen“, erklärt Leander Thormann, Teamleiter der Aus- und Fortbildung in der Notfallvorsorge.
Das DRK Niederrhein setzt auch künftig auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Die nächsten Ausbildungsjahrgänge zur Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter starten am 1. März 2027 und 1. September 2027. Informationen zu Ausbildung und Bewerbung gibt es unter www.drk-niederrhein.de in der Stellenbörse.
