Rund 30 Einsatzkräfte des DRK Niederrhein waren in der Nacht zu Montag, 7. September, bei einem größeren Feuerwehreinsatz an der Römerstraße in Moers im Einsatz. Die Kreisleitstelle Wesel alarmierte das DRK gegen 2.45 Uhr unter dem Einsatzstichwort „MANV 1“. Gemeldet worden war ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus. Als Bereitstellungsraum für die DRK-Kräfte diente der Bereich an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule.
Zum Einsatz kamen Kräfte aus Moers, Rheinberg, Kamp-Lintfort, Alpen und Sonsbeck sowie der Leitungsdienst des DRK Kreisverbandes Niederrhein. Unter anderem standen zwei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen, ein Gerätewagen Sanität, Fahrzeuge des Betreuungsdienstes sowie ein Einsatzleitfahrzeug zur Verfügung. Bereits ab 3.15 Uhr wurde eine Anlauf- und Sammelstelle aufgebaut. Rettungsmittel standen zudem für den Eigenschutz der eingesetzten Kräfte bereit.
Nachdem feststand, dass mehrere Bewohnerinnen und Bewohner aufgrund der Unbewohnbarkeit des Hauses ihre Wohnungen zunächst nicht wieder betreten konnten, übernahm das DRK weitere Betreuungs- und Unterstützungsaufgaben. Helferinnen und Helfer unterstützten unter anderem mit Tragehilfe im Gebäude. Für Betroffene, die anderweitig untergebracht werden mussten, organisierte das DRK den Transport in ein Hotel.
Parallel kümmerte sich der DRK-Betreuungsdienst um die Versorgung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Insgesamt wurden im Verlauf des Einsatzes 110 Tassen Kaffee und 376 Flaschen Kaltgetränke ausgegeben.
„Gerade bei Einsätzen dieser Größenordnung zeigt sich, wie wichtig das Zusammenspiel der unterschiedlichen Fachdienste ist. Neben der medizinischen Absicherung gehören die Betreuung Betroffener, logistische Unterstützung und die Versorgung der Einsatzkräfte zu unseren Aufgaben“, erklärt Oliver Rühl, der den Einsatz für das DRK leitete.
Die ersten DRK-Einheiten konnten ab kurz vor 5 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden. Gegen 5.15 Uhr waren alle DRK-Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst.
Der DRK Kreisverband Niederrhein dankt allen eingesetzten ehren- und hauptamtlichen Kräften sowie Feuerwehr, Polizei und den weiteren beteiligten Stellen für die professionelle und gute Zusammenarbeit.
