· Pressemitteilung

Wenn 90.000 Menschen feiern, standen sie bereit: Ehrenamtliche DRK-Helfer aus dem Kreis Wesel bei Rock am Ring im Einsatz

(c) DRK KV Niederrhein e. V.
Zwischen Konzertstimmung und Verantwortung: Die DRK Helferinnen und Helfer aus dem Kreis Wesel sorgten dafür, dass die Besucher Rock am Ring sicher genießen konnten.
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Zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den DRK-Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck unterstützten den Sanitätsdienst bei Rock am Ring 2026. Gemeinsam sorgten sie für die Sicherheit der rund 90.000 Festivalbesucher.
Helfen, wo Hilfe gebraucht wird: Für die Ehrenamtlichen bot Rock am Ring nicht nur besondere Einblicke hinter die Kulissen, sondern vor allem die Möglichkeit, Menschen zu unterstützen.

Zwölf Ehrenamtliche aus den DRK Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck unterstützten den Sanitätsdienst bei Rock am Ring. Bei Deutschlands größtem Rockfestival sorgten sie gemeinsam mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften für die Sicherheit von rund 90.000 Besuchern.

Während am Nürburgring tausende Fans zu Rock am Ring feierten, sorgten im Hintergrund zahlreiche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dafür, dass Hilfe jederzeit schnell verfügbar war. Für den kompletten Sanitätsdienst bei einem der größten Musikfestivals Deutschlands war das DRK verantwortlich — unterstützt von rund 1.200 bis 1.300 haupt- und ehrenamtlichen Kräften aus dem gesamten Bundesgebiet.

Mitten unter ihnen: zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck. Von Freitag bis Sonntag leisteten sie täglich zwölf Stunden Dienst — jeweils von 16 Uhr bis 4 Uhr morgens. Ob auf dem Festivalgelände oder den weitläufigen Campingplätzen: Die Ehrenamtlichen waren immer dort unterwegs, wo Menschen Hilfe brauchten.

Die zwölf Helferinnen und Helfer waren als sogenannte Sofortverstärkungskräfte eingesetzt. Immer dann, wenn an einer Stelle kurzfristig zusätzliche Unterstützung benötigt wurde, standen sie bereit. „Wir waren quasi die 'Feuerwehr' für größere Einsatzlagen auf dem Festivalgelände oder den Campingplätzen“, erklärte Florian Riedel, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter. „Wenn kurzfristig zusätzliches Personal gebraucht wurde, standen wir sofort zur Verfügung.“

Für viele Besucher gehörte Rock am Ring zu einem unvergesslichen Wochenende voller Musik und Emotionen. Für die Einsatzkräfte bedeutete das Festival dagegen vor allem Verantwortung, Konzentration und Teamarbeit. Trotzdem sei genau diese besondere Mischung das, was den Einsatz so außergewöhnlich mache.

„Gerade solche Einsätze zeigen, wie wichtig Ehrenamt ist. Wir helfen Menschen, arbeiten als Team zusammen und erleben dabei besondere Einsätze und einmalige Einblicke hinter die Kulissen großer Festivals“, sagte Josi Laarmanns aus dem Ortsverein Kamp-Lintfort.

Trotz der langen Dienste und wenig Schlaf blieb den Ehrenamtlichen vor allem die besondere Atmosphäre in Erinnerung. Viele Festivalbesucher begegneten den Einsatzkräften mit großem Respekt und Dankbarkeit. Oft seien es gerade die kleinen Begegnungen gewesen, die den Einsatz besonders gemacht hätten — ein ehrliches „Danke“, ein freundliches Gespräch oder die Gewissheit, im entscheidenden Moment helfen zu können.

Bereits zum dritten Mal unterstützten die Ortsvereine den Sanitätsdienst bei Rock am Ring. Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig und spannend das Ehrenamt beim Roten Kreuz sein kann. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer wären Einsätze dieser Größenordnung nicht möglich — und genau deshalb hoffen die Ortsvereine, auch künftig Menschen für das Ehrenamt begeistern zu können.